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Jubeltage Mariä |
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26. Juli hl. Anna
= Mutter der Gottesmutter Maria
* vor 1 in Israel
Erwähnt erstmals als Mutter der Gottesmutter Maria in den aprokryphen
Evangelien des 2. bis 6. Jahrhunderts sowie in dem Protoevangelium des
hl. Jacobus um 150.
Die hl. Anna war vermählt mit dem hl. Joachim. Selbst Martin Luther hat
sie, als "besondere Frau", gewürdigt.
1481 erfolgte durch Papst Sixtus IV die Aufnahme in den röm. Kalender.
1584 legte Papst Gregor XIII ihren Festtag für die röm-kath. Kirche fest.
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26. Juli hl. Joachim
= Vater der Gottesmutter Maria
* wahrscheinlich in Galiläa / Israel
+ um 12. v. Chr. in Israel
Beschrieben wird der hl. Joachim als Gatte von Anna erstmals im
Jakobusevangelium als > frommen Greis <.
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01. Januar Hochfest der Gottesmutter Maria
Die Gottesmutter Maria, Tochter von Joachim u. Anna, war mit dem
hl. Joseph verlobt u. mit Elisabeth, eine Cousine, Mutter des Johannes
des Täufers, verwandt. Sie lebte vor Jesu Geburt in Nazaret. Maria ist bei
allen wichtigen Situationen im Leben Jesu gegenwärtig. Bis zu ihrem Tod
blieb sie mit dem Apostel Johannes zusammen.
Maria ist für die Menschheit Vorbild des Glaubens u. Mittlerin sowie Für-
bitterin am Throne des Allmächtigen Vaters u. Ihres Sohnes.

Maria, Blüte der Herrlichkeit ( eigen 05.08.2012 )
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15. Januar Unsere Liebe Frau von Banneux
Der Wallfahrts- u. Erscheinungsort Banneux befindet sich in den
belgischen Ardennen, dort in der Diözese Lüttich. Dort erblickte das Kind
Mariette Beco am 15. Jan. 1933 erstmals die Gottesmutter in Lichtgestalt.
Die selige Jungfrau Maria gab sich ihr als "Jungfrau der Armen" zu
erkennen. Mehrmals ist sie der kleinen Mariette erschienen. Hinterlassen
hat die Gottesmutter als Zeichen eine Quelle für die Menschheit.
Vers: Mein Gott und Herr, ich Deine Dienerin
komme, Deinen Willen zu tun, dies
macht mir die größte Freude.
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02. Februar Mariä Lichtmess
( oder - Fest Darstellung des Herrn )
Festtag 40 Tage nach der Geburt Jesu mit Opferung, nach dem mosai-
schen Gesetz als Reinigungsopfer, eines Schafes oder von bis zu zwei
Tauben im Tempel. Auch Maria lebte diese Tradition mit u. für ihre Familie.
Simeon u. die Prophetin Hanna erkannten Jesus als Erlöser, als er im
Tempel von seinen Eltern vor Gott "dargestellt" wurde. Biblisch bezeugt ist
der Lobgesang des Simeon.
Im 5. Jahrhundert kam in der kath. Kirche die Lichterprozession auf;
hieraus kam es zur Namensnennung "Mariä Lichtmess".
Bis heute ist in vielen kath. Kirchen der 2. Feb. der letzte Weihnachtstag.
Spruch Der Mensch weiß wohl um das
Gute, auch wenn er es nicht tut.
hl. Hildegard von Bingen
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11. Februar Gedenktag Unserer lieben Frau von Lourdes
Lourdes ist eines der bekanntestens Marienwallfahrtsorte dieser Erde.
Hier kann der Mensch seinen Glauben direkt u. ganz nahe "vor Gott",
über die Himmelskönigin Maria, zum Ausdruck bringen.
Dokumentiert ist der 11.Feb.1858 mit der ersten Marienerscheinung
gegenüber dem Hirtenkind Bernadette Soubirous. Hier soll sich ihr die
Himmelskönigin Maria als "unbefleckte Empfängnis" vorgestellt haben.
1890 erlaubte erstmals Papst Leo XIII den 11. Feb. als Erscheinungstag
in Frankreich feiern zu dürfen.
Seine Heiligkeit, Papst Pius X, erlaubte das Fest ab 1908 nunmehr auf
der ganzen Welt zu feiern.
Besucht ist in Lourdes die Grotte von Massabielle, beim Fluss Gave du
Pau. Auf Weisung der Himmelskönigin hat dort Bernadette die erste Quelle
freigelegt, die heute jährlich mehr als 1 Millionen Menschen anzieht.
Im Tun zeigt sich die Gottesmutter als Fürsprecherin, in der "ihre Kinder!"
Zuflucht u. Geborgenheit finden sowie Trost u. Frieden erfahren. Hierin liegt
der feste u. tiefe Glaube zu Gott dem Allmächtigen.

Die Gottesmutter von Lourdes ( eigen 05.08.2012 )
Waldemar Klumpen
Verehrung der seligen Jungfrau
Maria vom Berg Karmel e.V.
Ausschuss für Glaubensverbreitung
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25. März Verkündigung des Herrn
Genannt auch Mariä Verkündigung oder Empfängnis Christi
( lat. Conceptio Christi ).
Gefeiert wird die Mitteilung des Erzengels Gabriel an Maria über die von
Gott vorgesehene Geburt Jesu Christi ( Lukasevangelium 1,26-38 ). Hier
beginnt die Empfängnis durch die Kraft des Heiligen Geistes. Die Jung-
frauengeburt gilt somit als unabhängiges Mysterium mit der Antwort
Mariens, "ich bin die Magd des Herrn".
Mögen alle Völker u. Nationen zur
Erkenntnis der Liebe Gottes gelangen.
hl. Arnold Janssen
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13. Mai Unsere Liebe Frau von Fatima
Nach der Überlieferung soll die Gottesmutter Maria den
( Hirtenkindern ) Seher Jacinta Marto ( Schwester von
Francisco u. Kusine von Lucia, + 1920 gerade 9 Jahre alt an
einer Lungenentzüdung), Francisco Marto ( Vetter von Lucia,
+ 04. 04. 1919, gerade einmal 11-jährig ) u. Lucia ( gerade
10-jährig ) vom 13. Mai bis zum 13. Okt. 1917 in Fatima / Por-
tugal erschienen sein.
Die Erstgenannten wurden 2000 von Papst Johannes Paul II in
den Stand der Seligkeit berufen.
Lucia trat 1926 bei den Dorotheerinnen in Spanien ein.
1948 trat sie, mit besonderer Erlaubnis von Papst Pius XII, in
den Karmel ( der Teresa von Avila ) über. Sie verstarb 97-jäh-
rig am 13. Feb. 2005 im Karmel in Coimbra.
Päpste ( Paul VI 1967, Johannes Paul II 1982, Benedikt XIV )
sind wegen der besonderen Bedeutung der Offenbarungen
Marias an die Seherkinder nach Fatima gepilgert.
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17. Mai Maria, `Trösterin der Betrübten
Patronin von Luxemburg
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31. Mai Maria "Königin der Apostel"
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28. Juni Unbeflecktes Herz Mariä
Das Fest ist am dritten Samstag
nach Pfingsten, auf den Tag
nach dem Hochfest des Heiligsten
Herzens Jesu, eingesetzt.
In der Verehrung des unbefleckten Herzens Jesu werden
neben der Einzigartigkeit Mariens ihre Reinheit, Heiligkeit
u. Vollkommenheit hervorgehoben. Im Lukasevangelium
ist das Herz Mariens als "Aufbewahrungsort" gewürdigt.
Kirchenväter haben hieraus Formen der Herz Mariä Ver-
ehrung festgelegt. Einen besonderen Ansatz der Verehrung
legte der hl. Johannes Eudes fest. Die Päpste Leo XIII u.
Pius X hoben die besondere Bedeutung der Verehrung des
Herzens Mariä hervor. Papst Pius IX führte am 21. Juli 1855
eine Votivmesse, ein Offizium sowie ein eigenes Fest ein.
1942 weihte Papst Pius XII die Kirche u. die Menschheit dem
Unbefleckten Herz Mariä.
Papst Johannes Paul II weihte der Welt den 07. Juni 1981 als
Tag des Unbefleckten Herzen Mariens.
In der Ikonographie wird das Herz Mariens mit sieben
Schwertern, umwunden von einem Kranz aus Rosen, dar-
gestellt.
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02. Juli Mariä Heimsuchung
( Maria Visitatio = Besuch )
In Erinnerung wird hervorgerufen die Begegnung Marias
mit ihrer Verwandten Elisabeth ( Evgl. n. Luk. ), Mutter des
Johannes des Täufers ). Das Fest stammt ursprünglich aus
dem Orient. Der hl. Bonaventura führte den Gedenktag 1263
als Oktavtag im Franziskanerorden ein.
1568 wurde das Fest in der ganzen röm.-kath. Kirche ein-
geführt.
Vers: Gegrüßet seist du, Maria,
du bist voll der Gnade.
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15. August Mariä Aufnahme in den Himmel
Hochfest in vielen christl. Kirchen
Im 5. Jahrhundert ( von Cyrill von Alexandrien zurück-
gehend ) wurde bereits die Verehrung der Aufnahme Mariens
als Mutter Gottes ( im Konzil von Ephesus 431 erstmals so
genannt ) in den Himmel urkundlich erwähnt, es ist somit
das älteste Marienfest. Der Gottesmutter wird nachgesagt
eine "geheimnisvolleHeiligkeit", deshalb können weder ein
Grab noch Reliquien Mariens je gefunden werden.
813 wurde das Fest in Deutschland eingeführt. Vom 13.
Jahrhundert an wurde die Aufnahme Mariens mit ihrer
Krönung im Himmel verbunden.
1950 verkündete Papst Pius XII das Dogma von der Auf-
nahme Mariens in den Himmel.
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22. August Maria Königin
( lat. Maria Regina = Königin )
1954 durch Papst Pius XII f. d. gesamte
röm.-kath. Kirche eingeführt
Heute wird die Gottesmutter Maria als Königin des Uni-
versums in der gesamten Christenheit gefeiert. Jesus
Christus, der Sohn Gottes, krönt höchstpersönlich seine
Mutter als Königin des Himmels u. setzt sie somit über alle
Engel u. Heiligen.
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08. September Festtag Maria Geburt
Symboltier Mariens ist die Schwalbe ( Muttergottesvogel ).
Zu Mariä Verkündigung am 25. März kommen sie zurück u.
fliegen wieder um den 08. September nach Afrika zurück.
Die Gottesmutter Maria ( Marjam, Mirjam = Geliebte
Gottes ) = Tochter der hl. Anna u. des hl. Joachim.
Verlobt war die Himmelskönigin mit dem hl. Joseph.
Die Besonderheit der Himmelsfürstin Maria spricht das
"Ave Maria" aus in der Einleitung "Gegrüßet seiest Du
Maria, Du bis voll der Gnaden".Die Marienfeste sollen
zeigen, dass Maria der "Morgenstern" ( Stella Maris ) bzw.
die "Geheimnisvolle Rose" ( Rosa Mystica ) als erster
Mensch Gott den Allmächtigen vorbehaltlos angenommen
hat. Heute sind hunderte von Kirchen, Wallfahrtsstätten u.
kirchliche Einrichtungen nach Ihrem heutigen Festtag
- Maria Geburt - benannt.
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15. September Sieben Schmerzen der
seligen Jungfrau Maria
Das Hochfest "Mater dolorosa = schmerzensreiche Mutter"
im Servitenorden wurde dort bereits im 12. Jahrhundert
gefeiert. Der wohl erste Altar welcher der schmerzhaften
Gottesmutter um 1221 geweiht wurde befindet sich im
Zisterzienserkloster Schönau.
Seit dem 15. Jahrhundert wird die Gottesmutter in der
Kunst auch mit 7 Schwertern ( aus dem Lukasevangelium
2, 35 ) durchdrungen dargestellt.
1692 wurde Maria zur Patronin des Servitenordens erkoren.
1724 führte Papst Benedikt XIII das Fest Mater Dolorosa
für die gesamte kath. Kirche ein.
Das meistgeschaffene Kunstbild der Schmerzhaften ist die
Pieta ( Darstellung des Leichnams Jesu in den Armen
Mariens ).
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21. November Fest Unsere liebe Frau von Jerusalem
( früher: Mariä Tempelgang
bzw. Mariä Opferung >
1371 durch Papst Gregor XI als Fest
im Osten übernommen )
Er ist Gedenktag u. erinnert an die Überlieferung, in der die
Eltern Marias, die hl. Anna u. der hl. Joachim, sie in den
Tempel in Jerusalem gebracht haben, wo sie durch die Tempel-
jungfrauen erzogen werden sollte.
1472 durch Papst Sixtus IV als Gedenktag
dauerhaft festgeschrieben.
Maria ist Urbild u. vollkommene Verkörperung der Tochter
Zion. Indem sie die Mutter des Gottessohnes wird, ist sie zu-
gleich neuer Tempel u. Tabernakel sowie Lebensquelle der
Kirche.
Vers: Der Mächtige ( Gottvater ) hat Großes an
mir getan, sein Name bleibt ewig heilig.
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08. Dezember Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen
Jungfrau u. Gottesmutter Maria
Die Unbefleckte Empfängnis, latein. Immaculata Conceptio,
als vor jedem Makel der Erbsünde bewahrt!, zählt in der
gesamten röm.-kath. Kirche als Dogma. Dieses Dogma sagt u.
a. aus über das besondere Handeln Gottes an Maria.
Das Hochfest wurde erstmals 1477 durch Papst Sixtus IV in
Rom eingeführt.
Papst Clemens XI führte das Fest 1708 für die ganze kath.
Kirche bindend ein.
Am 08. 12. 1854 verkündete seine Heiligkeit, Papst Pius IX,
die päpstliche Bulle "Der unbegreifliche Gott", das Dogma
von der Unbefleckten ( Immaculata ) Empfängnis Mariens.
Besondere Bedeutung erhielt das Dogma 1858, als die hl.
Bernadette Soubirous aus Lourdes berichtete, mehrfach
Erscheinungen der Gottesmutter gehabt zu haben, die sich
selbst als "die unbefleckte Empfängnis" offenbart habe.
Attribute sind a) die Schlange, als Sünde, die Maria zertritt,
b) Maria auf der Weltkugel, als Siegerin über die weltliche
Sünde, c) Maria mit Sternenkranz u. Mondsichel, als apoka-
lyptische Zeichen für die Umbesinnung der Menschheit auf
das Ende.
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12. Dezember Unsere Liebe Frau von Guadalupe
Die Himmelskönigin ist Schutzpatronin von Mexiko. Ihr
Gnadenbild ist das größte Wahrzeichen Mexikos u. eines der
bekanntesten Gnadenbilder. Guadalupe ist ein Vorort der
Millionenstadt Mexiko-City.
Die Geschichte erzählt, dass die Mutter Jesu dort dem Indio
Juan Diego Cuauhtlatoatzin, * 1474, + 30.05.1548, Gedenktag
ist der 09. Dez., 1990 durch Papst Johannes Paul II selig
gesprochen, demselben im Jahr 2002 heiliggesprochen, vier-
mal erschienen sei. Die Gottesmutter soll ihm gegenüber die
Bitte geäußert haben, dass der zuständige Ortsbischof am Ort
der Erscheinung eine Kirche bauen solle. Erst nach einem
Wunderzeichen, ihr Bildnis auf der Mantelseite des hl. Juan
Diego, reagierte der Erzbischof 1531 mit dem Bau einer
Kapelle zu Ehre "Heilige Maria, Jungfrau von Guadalupe".
Erst um 1709, 1695 erbaut, wurde die Basilika geweiht, um
1974 erneut u. erweitert, eingeweiht.
Zahlreiche Päpste, u. a. Gregor XIII, 1754 Benedikt XIV ( mit
eigenem Meßformular u. Offizium ausgekleidet! ), Leo XIII,
Johannes XXIII u. 1990 Johannes Paul II, würdigten die hl.
Marien-Städte u. erklärten die Mutter der Barmherzigkeit
zur Patronin von Nord- u. Südamerika sowie der Philippinen.
Das Gnadenbild zieht noch heute millionen ( mehr als 10 Mill. )
von Menschen pro Jahr an.
Br. Markus, GSVM
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30. Dezember Fest Heilige Familie
Dieses Fest Heilige Familie ( Jesus mit Maria seiner Mutter
u. seinem Ziehvater Josef, manchmal auch mit Anna, der
Mutter Marias u. Elisabeth, der Kusine Marias ) wurde ver-
stärkt im 17. Jahrhundert begonnen.
Papst Leo XIII förderte die Verehrung des Festes.
Innerhalb der röm.-kath. Kirche wurden im 19. Jahrhundert
viele Ordensgemeinschaften unter dem Patronat der Hl.
Familie ins Leben gerufen.
1920 führte Papst Benedikt XV das Fest für die ganze kath.
Kirche ein.
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